Schlagwort-Archive: Digitale Archäologie

Algorithmische Bildmuster- und Objekterkennung in der Landschaftsarchäologie

Preprint Armin Volkmann in Festschrift für Prof. Joachim Henning, Berlin 2026

In den letzten Jahren ist es durch die fortgeschrittene Algorithmik, die in Systeme der Künstlichen Intelligenz mündet, zu spürbaren Veränderungen in der Gesellschaft gekommen, die auch nicht an Wissenschaft und Archäologie, als Teil derselben, folgenlos vorbeigingen. Ziel des Artikels ist es, Perspektiven der Anwendung der algorithmischen Bildmustererkennung fallbeispielhaft für die Landschaftsarchäologie vorzustellen. Im Folgenden werden daher vergleichend verschiedene Forschungen aufgeführt, die besonders interessanten Ansätzen folgen. Weiterlesen →

Open Data & GIS in den archäologischen Wissenschaften

Open Data ist inzwischen in vielen Forschungsbereichen Standard und in den internationalen FAIR (Findable, Accessible, Interoperable & Reusable)-Prinzipien als Leitlinien für die Beschreibung, Speicherung und Veröffentlichung von Wissenschaftsdaten zusammengefasst (https://go-fair.org/fair-principles/). In den archäologischen Wissenschaften werden jedoch noch immer Forschungsdaten meist nicht offen gelegt. Warum ist das so? Weiterlesen →

Summer/training school in computational archaeology “atRium” in Brno (Czech), September 2024

The training school will be dedicated to programmatically querying data aggregated and integrated in the ARIADNE Research Infrastructure (using a SPARQL endpoint). Weiterlesen →

Vortrag: “ExPresS XR: VR-Ausstellungserstellung leicht gemacht” von Prof. Dr. Stefan Krmnicek (Numismatische Arbeitsstelle, Universität Tübingen) und Dipl.-Inf. Kevin Körner (Digital Humanities Masterprofil, Universität Tübingen) am 12.12.2023 um 16:00 Uhr

Die Sektion Lehre lädt zum Online-Vortrag mit anschließender Diskussion am Weiterlesen →

KI in der Archäologie zur Kolonialismus- und Provenienzforschung

Forschungsprojekte, die besonders innovativ sind und damit gleichzeitig auch ein hohes Risiko zu scheitern haben, unterstützt das Land Hessen in der Förderlinie LOEWE-Exploration. Archäologen und Informatiker der Goethe-Universität werden nun in dieser Förderlinie unterstützt, um die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Kolonialismus- und Provenienzforschung an archäologischen Objekten weiterzuentwickeln.

Mit der wirtschaftlichen Ausbeutung von Kolonien und kolonialartigen Machtstrukturen ging oft eine kulturelle Plünderung einher. Archäologische Funde wurden in Mengen außer Landes gebracht und verkauft. Deren wissenschaftliche Bewertung ist heute eine Herausforderung. Inwiefern Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, das wollen der Archäologe Dr. Matthias Recke und der Informatiker Dr. Karsten Tolle in einem gemeinsamen Projekt herausfinden, das in enger Kooperation mit dem Winkelmann-Institut der Humboldt-Universität Berlin unter Prof. Stephan Schmid geplant ist. Als Beispiel dienen die Grabungsfunde des aus Sachsen stammenden Max Ohnefalsch-Richter (1850-1917), der seine Sets aus archäologischen Stücken auf 100 großformatigen historischen Fotografien darbot, um sie bei der Berliner Gewerbeausstellung zu verkaufen. „Wir wollen dem Computer beibringen, die Artefakte zu erkennen“, hofft Recke. Mittels automatisierter Bilderkennung und neuronaler Netzwerke sollen die rund 5000 Objekte analysiert und eingeordnet werden. Langfristig könnten sich neue Möglichkeiten für die Aufarbeitung entsprechender Materialkomplexe in Museen und Sammlungen ergeben und Einblicke in die Verschränkung von Kolonialherrschaft und Antikenhandel.

Weitere Informationen zum Projekt „Künstliche Intelligenz zur Erschließung kolonialer Verwertungspraktiken archäologischer Objektsammlungen“:

Dr. Matthias Recke
Institut für Archäologische Wissenschaften
Goethe-Universität

Dr. Karsten Tolle
Institut für Informatik
Goethe-Universität

AG Objekte.Digitalität.Hochschulen feiert einjähriges Bestehen

Heute auf den Tag genau ein Jahr nach der Gründungsveranstaltung der AG Objekte.Digitalität.Hochschulen am 10.3.2020 an der Goethe-Universität Frankfurt trafen sich die Mitglieder der AG in virtueller Form wie es Pandemie bedingt nun leider die Regel ist. Wir alle sind in den letzten Monaten mit einer ad hoc Digitalisierung konfrontiert worden, die besonders deutlich bestehende Nachholbedarfe in allen Bereichen der Digitalisierung von Forschung und Lehre vor Augen führt. Funktionierende Lehr- und Lernplattformen sowie Forschungsdaten-Infrastrukturen sind nun dringender nötig denn je. Diese Entwicklungen werden auch in Nach-Corona-Zeiten als nachhaltige Ergänzungen zum Analogen weiter bestehen, um bspw. Zugangsbarrieren zu verringern. Fördervorgaben wie die der DFG fordern mittlerweile im Zuge der Beantragung von Fördermitteln die spezifische Erstellung eines Forschungsdaten-Managementplans an der beteiligten Hochschule oder im Verbund eines Konsortiums. Besprochen wurden dahin gehend die weitere Ausrichtung der AG sowie die thematische Interaktion zwischen den einzelnen Sektionen, um diese und weitere Problemstellungen zielgerichtet anzugehen.
Die AG möchte sich weiterhin als offenes Forum für alle Interessierten verstehen, die im Bereich der archäologischen Wissenschaften mit den vielfältigen Aufgaben der Digitalisierungen betraut sind oder hierzu
forschen und lehren. Des Weiteren sind insbesondere nicht zuletzt Studierende und Doktorand*innen der archäologischen Wissenschaften aufgerufen sich in der AG einzubringen, da die AG sich als Plattform zum offenen Austausch auch zwischen den akademischen Statusgruppen versteht.
Wenn Sie sich an der AG Objekte.Digitalität.Hochschulen beteiligen möchten, können Sie über das folgende Anmeldeformular mit uns Kontakt aufnehmen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.  Kontaktformular

Hier entsteht der neue Blog der AG Objekte.Digitalität.Hochschulen in den archäologischen Wissenschaften

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Anfragen, Anmerkungen und Anregungen sind hier im Formular Schreibe einen Kommentar willkommen.

Digital Humanities & Diskursanalyse zur Entstehung von archäologisch-historischem Wissen

Von Armin Volkmann:

Forschungsstand
Die Digital Humanities beschäftigen sich u.a. mit der Etablierung von digitalen Forschungsdaten-Infrastrukturen sowie der Eruierung der Chancen und Risiken im Umgang mit digital basiertem Wissen. So ist von besonderem Interesse die Prozesse zu verstehen, wie vermeintliches Wissen bzw. Meinungen entstehen, beeinflusst und letztlich gebildet werden. Weiterlesen →

Expert Forum on “The future of archaeological knowledge curation 2021-2026”, 16-17 June 2016 in Athens

The ARIADNE Expert Forum “The future of archaeological knowledge curation 2021-2026” on 16-17 June 2016 in Athens, Greece is organized by the Digital Curation Unit, IMIS-Athena Research Centre. It is co-organized with the Faculty of Information (iSchool), University of Toronto and the Department of Informatics, Athens University of Economics and Business as part of the activities of ARIADNE – Advanced Research Infrastructure for Archaeological Dataset Networking in Europe.

The Expert Forum aims to unite an international community of researchers in a constructive debate on the use of digital technology to ensure the future value of pre-existing archaeological knowledge through further curation, access and reuse. In tandem with organized archaeological databases, corpora and repositories it will reflect on the future of past excavation data and archives, commercial archaeology reports, archaeological museum collections, corpora and gazetteers, historical and ethnographic testimonies, grey literature, and visualizations of archaeological entities. It will seek to synthesize the experiences, know-how and insights of participants on how to address the growing curation crisis in archaeology in an increasingly pervasive networked digital environment, and on the challenges faced and opportunities offered by digital infrastructures in the next 5-10 years. The viewpoints invited are multi-disciplinary and diverse, ranging from academic researchers to practitioners, and from archaeologists to specialists in information, archival science, computer science, and science and technology studies. ARIADNE is looking for informed and thoughtful contributions to an interactive process, rather than for a pre-prepared formal talk or conference paper.

ARIADNE Summer School on archaeological digital curation-

PDF-Text ARIADNE Summer School on archaeological digital curation

This Expert Forum is an initiative of the ARIADNE Special Interest Group on Archaeological Research Methods and Practices, and seeks to take forward the work of a highly successful Expert Forum on Digital Futures of Archaeological Practice 2020-2025 organized in 2015. It is part of a Summer School on the Digital curation of archaeological knowledge: New approaches to digital research, information management and communication in archaeology, planned to take place in Athens between 12–17 June 2016 in Athens, Greece, as an ARIADNE (WP8 – Data and Dataset Design) Trans-National Access (TNA) activity. The Summer School is structured in two parts: a Workshop from 12-16 June, and the Expert Forum on 16-17 June.

A limited number of bursaries, covering the cost of participation, travel and accommodation to a maximum of 1000 Euros, are available to prospective participants who are employed by or are registered as students in an institution located in one of the EU Member States and Associated States. All levels of applicants, from experienced scholars to graduate students, will be considered. Applicants should specify if they wish to attend the Workshop, the Expert Forum, or both. A selection panel will be evaluating bursary applications on a rolling basis until 5 June 2016.

You will find the draft programme and further details on the Expert Forum and Summer School at http://summerschool.dcu.gr
Information on the selection process, eligibility criteria, priorities and application forms can be found on the ARIADNE website, http://www.ariadne-infrastructure.eu/Transnational-Access/How-to-apply Finally, information on the ARIADNE infrastructure is available at http://www.ariadne-infrastructure.eu , and on the Digital Curation Unit at http://www.dcu.gr

IANUS: Eine Digitale Forschungsdateninfrastruktur für die Archäologie

In der neusten Ausgabe der Online-Broschüre DAI-Weltweit fokussiert das Deutsche Archäologische Institut Methoden und Forschungen der Digitalen Archäologie.[1]

Der vielfältige Einsatz von digitalen Methoden innerhalb der weltweiten Untersuchungen des DAI wird hier anhand  zahlreicher Fallbeispiele vorgestellt: Das Spektrum reicht von naturwissenschaftlichen und digitalen Technologien in der Archäologie, über Fernerkundungsmethoden (LIDAR und Luftbildarchäologie), 3D-Rekonstruktionen und CAD-Animationen, Digitalisierung von heterogenen Archivbeständen, bis hin zum neuen Forschungsdatenzentrum für Archäologie und Altertumswissenschaften IANUS.[2]

Das Verbundprojekt IANUS richtet sich sowohl an Forscher der Universitäten und Museen als auch der föderalen Bodendenkmalpflege in Deutschland. Ein ganz zentraler Punkt des Projektes ist es, dem noch bestehenden Problem der fehlenden Langzeitarchivierung von archäologischen Forschungsdaten, gezielt entgegen zu treten. Dabei sind genormte Archivierungsstandards zu entwickeln und eine Datensicherheit mindestens für die nächsten Dekaden zu gewährleisten. So muss in der Fach-Community grundlegend ein Bewusstsein für die Problematik der Langzeitarchivierung vermittelt werden, denn die neuen digitalen Medien, wie CD, DVD oder Festplatte, bergen auch eine große Gefahr: die des digitalen Zerfalls. Die Anzahl der nicht mehr zu öffnenden, nur 10-20 Jahre alten CDs und Discs ist heute schon immens. Um diese Forschungsdaten nicht zu verlieren, brauchen wir kompetente Partner die eine Langzeitarchivierung gewährleisten. IANUS ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Darüber hinaus könnte IANUS als digitale Forschungsdateninfrastruktur für die Archäologie Forschungsdaten besser zugänglich machen, indem Archive und Sammlungen (von Museen, Universitäten und Landesbehörden) miteinander vernetzt werden und so oft noch bestehende administrative Forschungsgrenzen überwunden werden, was wiederum den Erkenntnisgewinn von darauf basierenden Forschungen potenzieren kann.  Die heterogenen Datenbestände (für Text, Bild, Vermessung, Animation etc.) in sehr unterschiedlichen Datenformaten müssen dabei in möglichst interoperable Formate überführt werden, die am besten mit frei zugänglicher Open Source Software via Internet auf der ganzen Welt gesichtet und analysiert werden können. Auf diese Art können ganz neue quantitative Forschungsansätze entwickelt werden, die über fallbeispielhafte Aussagen weniger Einzelbefunde weit hinausgehen.

Als drittes Anliegen des Projektes hat IANUS die Aus- und Weiterbildung zum Ziel, wobei notwendige Standards für die Dokumentation und Archivierung archäologischer Forschungen (weiter-)entwickelt und kooperativ definiert werden. Hierzu besteht u.a. eine Zusammenarbeit  mit dem Verband der Landesarchäologen der Bundesrepublik Deutschland mit der Kommission Archäologie und Informationssysteme – ADeX-Standard .[3] Darüber hinaus ist eine Koordination mit dem Projekt DARIAH (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities) angedacht. [4]

Perspektiven der Digitalen Archäologie

In der Archäologie sind digitale Methoden zur Datengenerierung, -erfassung, -auswertung und -darstellung weit verbreitet und gehören zum Standardrepertoire der verschiedenen archäologischen Disziplinen, wo sie spezifiziert an den inner- und außeruniversitären Instituten, Forschungseinrichtungen und innerhalb der behördlichen Denkmalpflege eingesetzt werden.

Der Einsatz der Digitalen Archäologie ist grundsätzlich in vier Anwendungsbereiche zu unterteilen: 1. digitale Prospektions- und Grabungsverfahren, 2. digitale Dokumentations­prozesse der Befund- und Fundbearbeitung bis hin zur Archivierung, 3. digitale Analysen der Befund- und Funderforschung, 4. digitale Aufarbeitungen zur Visualisierung für Rekonstruktionen und (museale) Präsentationen/Publikationen. Diese sehr umfangreichen und heterogenen Anwendungsbereiche digitaler Anwendungen und Methoden können hier in ihrer Gänze nur ansatzweise vorgestellt werden, sodass nur eine ausgewählte Übersicht der wichtigsten Fallbeispiele aufgeführt wird:

Geoelektrische und geomagnetische Prospektionen dienen, durch Messung der unterschiedlichen elektrischen oder magnetischen Leitfähigkeit des Bodens, der Erfassung von anthropogenen Bodeneingriffen, den Spuren von ehemaligen Gräbern, Häusern etc., die lagegerecht in der aus den Signalen generierten Impulsgrafik, oft kombiniert mit einem GPS, dargestellt werden. Die elektromagnetischen Wellenmessungen dienen somit der Erkennung von unbekannten Bodendenkmalen, wie das Projekt ArcLand – Archeo Landscapes Europe[1] mit dem Deutschen Archäologischen Institut zur Vernetzung eines European Cultural Heritage beispielhaft aufzeigt. Die meisten archäologischen Fachbehörden der Bundesländer und zahlreiche universitäre Forschungsprojekte setzen diese Prospektionsverfahren zielgerichtet ein, die auch als Bodenradar und Geomagnetik bezeichnet werden. Fotogrammetrie ist differenzierbar in terrestrische Fotogrammetrie (z.B. entzerrte Befundfotographien) und Aerofotogrammetrie (z.B. stereoskopische Luftbildauswertung), wobei beide ebenfalls etablierte Verfahren zur digitalen Datenerfassung im Dokumentations- und Archivierungswesen sind, die zum Standard der archäologischen Dokumentationsrichtlinien gehören.[2]  Laserscann-Verfahren sind auch in terrestrische und durch Befliegungen (Airborne laser scanning) erhobene Datensätze zu unterteilen. Beiden liegen jedoch ähnliche Techniken der Laserabtastungen zugrunde, die in wählbarer Messpunktdichte (Maschenweite) recht unterschiedlich umfangreiche Datensätze (mit X, Y, Z-Werten) erzeugen und im folgenden Arbeitsschritt zu 2D- oder 3D-Visualisierungen interpoliert werden. Die Haupanwendung von terrestrischen Laserscanns sind Abtastungen von Befundlagen und Gebäude(reste)n, die zur Baudenkmalpflege und Architektur überleiten, und beispielsweise mit georeferenzierten Fotos der Fotogrammetrie zu fotorealistischen digitalen 3D-Objekten animiert werden können.[3] Airborne Laserscanns dienen meist der Erstellung von Geländemodellen, die die Befundlagen in ihrem Umfeld darstellen und oft unter landschaftsarchäologischen Fragestellungen eingesetzt werden.  Diese 3D-Visualisierungen dienen in erster Linie der systematischen Bestandserfassung, aber auch als Grundlage von 3D-Rekonstruktion einer Paläolandschaft, die aber eine umfangreiche (Mess-)Datenmanipulation voraus setzen. Digitale Auswertungsprozesse erfolgen zudem auch mittels Bildannotation sowie perspektivisch mit automatisierter Bildmustererkennung zum typologischen Reihenvergleich bestimmter Artefaktgruppen, wobei Verbindungen zur Kunstgeschichte bestehen.

Weiterhin sind komplexe Geografische Informationssysteme (GIS) und deren konsequente methodische und technische Weiterentwicklung mit Open-Source-Softwarelösungen hin zu WebGIS-Verbünden europäischer Fundstellenlandschaften ein zentrales Thema der Digitalen Archäologie. Sehr wichtig ist dabei die Umsetzung von europaweiten Standards einheitlicher, bzw. interoperabler Koordinatensysteme und WMS (World Map Services) Applikationen, die kooperative Forschungen über bislang bestehende Landes- und Verwaltungsgrenzen hinweg überhaupt erst ermöglichen.[4] Im Gegensatz dazu verfügen Geobrowser meist nicht über zugängliche Basisdatenbanken, da sie hauptsächlich Visualisierungs-Tools mit beschränkten Analyseoptionen sind.


[2] Verband der Landesarchäologen der BRD mit dem Grabungsstandard und Datenbankstandard ADeX: http://www.landesarchaeologen.de/

[3] Beispielsweise Landesamt für Archäologie Sachsen: http://www.archaeologie.sachsen.de/951.htm

[4] INSPIRE (Infrastructure für Spatial Information in the European Community) Richtlinie der EU: http://europa.eu/legislation_summaries/environment/general_provisions/l28195_de.htm

http://inspire.jrc.ec.europa.eu